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Die VeranstalterInnen

Die Big Brother Awards Schweiz werden organisiert von:

Swiss Internet User Group (SIUG)

Die SIUG ist ein Verein, bestehend aus InternetbenutzerInnen, ZugangsanbieterInnen und InhaltsgestalterInnen, der sich für einen verantwortungsvollen und konstruktiven Umgang mit dem neuen Medium Internet einsetzt. Das Ziel des Vereins ist es, das Niveau aller mit dem Internet verbundenen Dienste möglichst hoch zu halten und das Netz dem Wohle der Menschen dienen zu lassen.

Kulturzentrum Rote Fabrik

1980 wurde die "Rote Fabrik" Zürich-Wollishofen im Rahmen der "Zürcher Bewegung" von Jugendlichen besetzt und in ein Kulturzentrum umgewandelt. Heute wird das Zentrum, zu dem auch Ateliers und das Restaurant "Ziegel oh Lac" gehören, jährlich von über 200'000 BesucherInnen frequentiert. In drei Veranstaltungsräumen finden pro Jahr rund 300 Konzerte, Theater, Filmvorführungen, Performances und Diskussionen statt.

Die "Rote Fabrik" ist basisdemokratisch organisiert: Mehrere Arbeitsgruppen planen und veranstalten Anlässe in verschiedenen Sparten - so die AG Theater/Tanz, die AG Musik, die AG Jazz, die AG Chind, die AG Frau, die Konzeptgruppe, usw. - und teilen sich die von der Stadt Zürich zugesicherte Defizitgarantie untereinander auf.

Die Konzeptgruppe organisert jedes Jahr mehrere inhaltliche Veranstaltungen und Veranstaltungsreihen zu politisch und gesellschaftlich brisanten Themen wie Antirassismus, Oekologie, Gefängnisse, Gentechnologie, Stadtentwicklung, Erwerbsarbeit, usw.
Für die Umsetzung der Themen werden gezielt verschiedene Formen gewählt, so etwa Podiumsgespräche, Vorträge, Theaterinszenierungen, aber auch Filme, Ausstellungen, Workshops oder Exkursionen.

Im Herbst 2000 organisiert die Konzeptgruppe unter dem Arbeitstitel "Big-Brother-2000" eine Veranstaltungsreihe zum Thema "Überwachungstechnologien". Die Orwell-Party vom 26. Oktober 2000 mit der Verleihung der fünf Big Brother Awards bildet den Auftakt zu dieser Reihe.

Archiv Schnüffelstaat Schweiz (ASS)

Die Stiftung Archiv Schnüffelstaat Schweiz ASS nimmt von Personen und Organisationen Akten und Materialien der Schnüffelpolizei und ähnlicher Institutionen sowie Gegeninformationen entgegen und vertraut diese Dokumente dem Schweizerischen Sozialarchiv an, wo sie als Depositum unter Gewährleistung der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes allen zugänglich sind, die ein berechtigtes Interesse geltend machen. Bis heute haben über 400 Personen und Organisationen ihre "alten" Fichen und Akten in dieses Archiv für die "Geschichtsforschung von unten" eingelegt, das Schweizerische Sozialarchiv hat umfassende Findmittel dazu erstellt. Bereits gibt es erste InteressentInnen, die im Rahmen ihrer historischen Arbeiten den Aspekt des Staatsschutzes miteinbeziehen wollen.

Seit dem PUK-Bericht vom November 1989 hat das Komitee Schluss mit dem Schnüffelstaat eine riesige Fülle von Presseartikeln und Materialien rund um die Themen Staatsschutz und Polizei, Datenschutz und Grundrechte gesammelt und themenzentriert archiviert. Dieses aktuelle Archiv wurde und wird von vielen Interessierten rege benutzt, sowohl von Medienschaffenden als auch von ParlamentarierInnen, politisch Engagierten, StudentInnen und SchülerInnen. Zusammen mit den "alten" Akten im Schweizerischen Sozialarchiv bildet das "neue" Archiv eine unabdingbare Gedächtnisstütze für die nächste Zukunft.


©  2000, http://www.bigbrotherawards.ch/2000/veranstalter/index.shtml
Anfragen und Kommentare an: info@bigbrotherawards.ch
Zuletzt aktualisiert: Wednesday, 28.03.2001 12:47:31